Sex mit dem Ex... - und es war schon immer so gut!
Seit etwa eineinhalb Jahren bin ich nun schon Single – und seit ein paar Monaten genieße ich das sogar. In den letzten Monaten ist auch wieder so eine kleine Abenteuerlust in aufgekommen. Oder besser: Sie ist mit einer Mail von meinem Ex-Freund Christian aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Er schrieb, dass er wieder im Lande sei und fragte, was ich so mache. Obwohl seine Mail nicht besonders lang war, löste jeder Satz ein Prickeln in mir aus.
Tja – und seither läuft meine Begierde, meine Fantasie eben auf Hochtouren.
Ich habe sehr gute (sexuelle) Erinnerungen an ihn – an den besten Liebhaber, den ich je hatte. Vielleicht wäre ein Paar aus uns geworden, wenn er nichts dieses Jobangebot dieser spanischen Firma angenommen hätte. Alicante – das ist zwar nicht so weit entfernt, aber ich war einfach nicht bereit, mit ihm dorthin zu gehen.
Nun mailten wir einige Male, bis er ein Treffen vorschlug.
Chris ist noch immer Single – das war dann tatsächlich genug Motivation für mich, ihn zu treffen.
Er fragte: „Wo sollten wir uns sehen?“
Ich antwortete: „Lass uns bei mir was essen. 20 Uhr?“
Er wollte wissen: „Wie früher?“
Ich verstand, was er meinte. Wie früher…
Eigentlich hatten wir uns immer „zum Essen“ verabredet und wollten danach noch eine Serie schauen. Anfangs sollte es auch tatsächlich so ablaufen, später war das unser Code für „geile Stunden“. Manchmal habe ich ihn nur in Dessous oder Strapsen bekleidet erwartet, manchmal lag ich gleich nackt im Bett, manchmal gab ich mich zickig und ließ ihn all seine Verführungskünste bieten - aber immer standen wir später zusammen in der Küche und brieten Hühnerbrust oder anderes Diätessen.
Die Tage vor unserem Date war ich total nervös. Einerseits freute ich mich unendlich auf ihn, andererseits wäre es mir manchmal lieber gewesen, wenn er sich gar nicht gemeldet und meine bereits verheilten Wunden nicht mehr aufgerissen hätte.
Wieso hatte ich ihn nur zu mir eingeladen? Wir hatten uns doch beide verändert.
Als es läutete, schlug mein Herz bis zum Hals.
Wir begrüßten uns unbeholfen und waren beide ziemlich befangen. Man spürte, dass niemand von uns etwas falsch machen wollte und dementsprechend steif waren wir. Doch dann standen wir in der Küche. Ich tat so, als müsste ich etwas vorbereiten und er verfing sich in einer Erzählung über seinen Rückflug. Ich rührte in einem Topf, er stellte sich sehr nahe hinter mich. Und plötzlich war es, als würden unsere Körper einfach die Führung übernehmen.
Ich lehnte mich gegen seine Brust, er schob meine Haare zur Seite und küsste meinen Nacken, ehe sich seine Hand auf meinen Bauch legte.
Als „Antwort“ drückte ich meinen Hintern leicht nach hinten, bis ich die pralle Wölbung in seiner Hose spürte. Nun waren nicht mehr wir steif, sondern sein 3. Bein...
Chris stöhnte leise auf.
Er schob eine Hand in den Ausschnitt meiner Bluse, die andere wanderte tiefer, er strich mit sanftem Druck über meine Pussy. Ich spürte, wie meine Mitte anfing, heftig zu pochen. Meine Knie wurden weich. Ich zitterte heftiger – und so blieben wir eine ganze Weile stehen. Es gab nur kleine Bewegungen, dabei spürte ich genau, dass die Erregung nicht nur in mir immer mehr anwuchs, sondern auch in ihm.
Vorsichtshalber schaltete ich den Herd ab...
Ich drehte mich um, wir küssten uns und zogen uns dabei gegenseitig aus. Auch die letzte Unbeholfenheit war nun weg. Wir waren nur noch Leidenschaft – und doch ließen wir uns Zeit.
Was dann folgte, war wie der Tanz eines Paares, das sich ohne Worte versteht. Ein Tanz auf dem Vulkan. Gierig, leidenschaftlich, verführerisch, wild.
Chris´ Lippen liebkosten die empfindsamen Nippel meiner Brüste. Ich küsste mich in einer lustvollen Spur an seinem Bauch entlang abwärts. Unsere Gier wuchs, sie war gleichzeitig an dem Punkt, an dem wir nur noch eines wollten: SEX!
Christian hob mich auf den Tisch, ich schlang meine Beine um ihn, zog ihn an mich, sein Schwanz drang in mich ein. Sofort fanden wir den Rhythmus – kraftvoll und wild. Wir liebkosten uns, küssten uns, sahen uns tief in die Augen, bis wir sie keuchend fanden – die Erlösung.
Kurz war uns das alles danach etwas peinlich, denn wir standen mitten im Raum und konnten uns beide nirgends anhalten. Es fehlte ein wenig die Entspanntheit, die Gemütlichkeit – man darf aber auch nicht vergessen, dass wir schon sehr lange keinen Sex mehr hatten.
Dann gingen wir zum Herd und bereiteten das Abendessen – natürlich Hühnerbrust – vor.
Christian sagte mir dann noch, dass ich für ihn die beste Frau aller Zeiten bin und auch ich gab mir einen Stoß und erwiderte, dass auch er für mich „wirklich gut“ ist.
Schade, dass er nur ein paar Tage im Lande ist, denn dieser Mann wäre wohl der Mann fürs Leben. Doch Alicante ist mir nach wie vor ein Stückchen zu weit entfernt...