Macho ade - es lebe der metrosexuelle Mann!

Im Fickness-Center...

 

Ich liebe das Ausgehen mit meinem Freund.

Peter ist 12 Jahre älter als ich und mit seinen 36 Jahren ein attraktiver Mann mit sportlichem Körper.

Peter hat nur einen Fehler - von ihm ging es aus, dass wir keine sexuell monogame Beziehung führen, sondern eine offene Beziehung.

Normalerweise ist es doch so, dass eher die jungen Menschen nicht treu sein können oder wollen, doch weil Peter ein toller Mann ist, hatte ich mich ganz auf ihn eingeschossen.

Es gab sogar Zeiten, da schaute ich auf der Straße nicht mal mehr nach links oder nach rechts, weil ich so auf Peter fixiert war.

Nach etwa einem Jahr hatte sich das geändert – von seiner Seite.

Wir gingen in der Fußgängerzone und Peter zeigte mir andauernd Frauen, die ihm gefallen. Er fragte auch mich, ob mir jemand gefällt, aber irgendwie konnte ich diese Fragen nie so wirklich beantworten, weil ich mich einfach nicht umsah.

Dann kam Peter eines Abends zu mir und meinte, dass er ehrlich sein möchte und mir nichts vormachen möchte, dass er gerne mit einer anderen Frau Sex haben möchte, mir dies aber vorher sagen möchte, damit wir immer offen und ehrlich zueinander sind.

Eine Freundin von mir meinte, dass er ein Schwein ist und dass er mit dieser „Ehrlichtuerei“ nur sein schmutziges Gewissen reinwaschen möchte.

Auch ich selbst hatte länger daran zu knabbern, aber nach dem dritten Mal Sex mit einer anderen Frau war ich dann schon resistent gegen solche Geschichten und war dann nur noch froh, dass er überhaupt noch bei mir war.

Fehlendes Selbstwertgefühl? Vielleicht...

Ich selbst ging bisher nie fremd, bei Peter werden es schon um die 20 Frauen gewesen sein.

Peter nutzt diesen Umstand oft, um ein Spiel zu spielen, in welchem er eben der tolle Hecht ist, der Frauen hat, umgekehrt ist er noch dazu so toll, dass ich sehr auf ihn fixiert bin und deshalb keine anderen Männer habe.

Vielleicht hat er recht, aber schön ist das dennoch nicht.

Jeden Donnerstag gehen wir gemeinsam ins Fitnesscenter. Das ist der einzige Tag in der Woche, wo wir gemeinsam hingehen, weil wir beide bis zum Abend arbeiten und uns dann eben direkt auf den Weg zum Sport machen.

Mein Personal-Trainer ist um die 30, sieht blendend aus, ist groß, schlank, hat einen schönen Körper, ohne aber zu muskulös (also mehr breit als hoch) zu sein, hat einen kleinen, runden Knackarsch, manchmal hängt ihm die Sporthose etwas herunter, dann sieht man auch den Bund seiner Unterhose, weshalb wir ihn „Mister Klein“ nennen, weil er immer Calvin Klein trägt.

Aber nun mal ehrlich – ich war felsenfest davon überzeugt, dass der schwul ist.

Metro-sexuelle Männer gibt es ja zuhauf, aber Oliver war auch ein wenig feminin, hatte immer den treuherzigen Augenaufschlag, wenn er lächelt, sieht man seine 32 Zähne und alles zusammen wirkt er wie diese Lebensretter in den Baywatch-Serien, die zwar alle schnuckelig aussehen, wo man sich aber nicht vorstellen kann, dass die auch mal kacken oder furzen.

Flirten tut Oliver aber immer mit mir – und ich habe ihm auch schon meine Beziehung mit Peter erklärt. Auch Oliver findet das...  Scheiße.

Ein paar Wochen ist es nun her, dass Oliver sogar meinte, ich soll doch auch mal einen sexy Mann nehmen, mir Gutes tun, mich mit ihm gehen lassen, mein Leben genießen – und mal schauen, wie Peter reagiert.

Vielleicht ist es ja sogar so, dass Peter sich so sicher ist, dass er mich hat, dass ich mich damit sogar weniger interessant und wertvoll für ihn mache.

Heute war Peter schlecht gelaunt.

Er kam schon mürrisch zum Treffen, gab nur kurze Antworten auf Fragen wie sein Tag war, meinte, dass er heute länger trainieren möchte, um seine Aggressionen gegen die Welt loszuwerden.

Nun ja...

Während Peter so dahin schwitzte, redete ich mit Oliver und manchmal auch mit Judith, die nun seit 2 Monaten Single ist und meinte, dass sie nie gedacht hätte, dass sie ihre alte Beziehung so schnell abschließen könnte.

Oliver stimmte ihr zu und so beiläufig meinte er, dass Männer oft nicht wissen, was sie an ihren Frauen haben.

Nun war klar: ja, Oliver ist schwul – denn ein heterosexueller Mann würde so etwas nie sagen.

Als Oliver und ich alleine am Pult standen, fragte ich ihn dann: „Ehm, Oliver, hast du eigentlich einen Freund?“

„Einen Freund? Wie meinst du das? Ich habe viele Freunde“, entgegnete er.

Darauf ich: „Nein, ich meine einen Partner, einen Lebenspartner – du bist doch schwul?“

Oliver lachte auf, konnte sich gar nicht mehr einkriegen, ich stand daneben, hatte ein verzweifeltes Lächeln in meinem Gesicht...

„Hey, ich bin doch nicht schwul. Nicht mal bi. Wie kommst du denn darauf?“, meinte er.

Wir gingen zu den Lagerräumen, wo noch unzählige Fitnessgeräte standen.

Oliver meinte, er hätte dies schon öfter gehört und findet es nach wie vor lustig. Dass aber auch ich dieser Meinung war, amüsierte ihn noch mehr.

„Wenn nicht Peter auch hier wäre, würde ich dir schon zeigen, wie heterosexuell ich bin.“

Oliver küsste mich dennoch auf den Mund – obwohl Peter auch hier war.

Ich war verlegen, sah ihn nun noch verlegener an, als ich es vorher schon tat.

„Wie, hat dir mein Kuss nicht gefallen?“, fragte er mich.

„Doch, der war, ehm, eigentlich ganz gut“, antwortete ich.

Mann, wie kann ich in einem Alter noch so schüchtern und unsicher sein?

Oliver kam näher und küsste mich nochmals, ich küsste ihn zurück, oder wie ich es besser ausdrücken sollte: wir küssten einander.

Ich glaube, wir küssten uns schon gut eine Viertelstunde und meine Lippen waren schon leicht angeraut, weil Oliver einen Dreitagebart hatte.

Wir pressten aber auch unsere Körper aneinander, mal mehr sanft, dann mehr wild, ich konnte auch Olivers Oliver durch die Sporthose fühlen, Oliver wiederum fühlte meine Titten und knetete sie, küsste meine Nippel, biss und leckte daran herum, bis sie hart und steif wie sein Penis waren.

Oliver hob mich hoch, wie ein Paket von Amazon und setzte mich auf einen Barren. Dieser war aus Holz und Leder und ich saß da oben, etwas höher, Oliver stand zwischen meinen Beinen vor mir.

Er küsste meinen Oberkörper, er leckte meine Titten, die Nippel, steckte seine Zunge in meinen Bauchnabel.

Dann drückte er meinen Oberkörper zurück, sodass ich auf dem Barren lag und meine Beine herunterbaumelten.

Bequem war es nicht gerade – aber spannend.

Dann ging Oliver auf die Knie und leckte sich zu meiner Pussy hinauf und hinunter.

Oliver leckte wirklich gut und ich genoss es. Oliver leckte zudem sehr lange – während Peter dies immer nur ein oder zwei Minuten machte, bevor er mich poppte.

Noch immer leckte Oliver meine Pussy und inzwischen waren wohl schon 30 Minuten vergangen.

Dann stand er auf und schob seinen Schwanz in meine Pussy.

Oliver sah mich beim Ficken an, er sah mir in die Augen, seine Augen strahlten auch, er fickte ganz anders, als Peter es immer tat, ich hatte das Gefühl, dass es Oliver wirklich gefiel, ich hatte das Gefühl, dass er das macht, weil er mich auch ein wenig mag – und nicht nur, weil er ein Stück williges Fleisch vor sich liegen hatte.

Oliver war hervorragend, er machte das so gut, wie ich es noch nie vorher hatte. Er meinte dann auch, dass er möchte, dass ich auch einen Orgasmus habe und ich dachte schon, dass dies sehr mühsam werden wird, weil ich so gut wie nie kommen kann, doch dann fickte mich Oliver weiter, zwischendurch hatte ich ihm auch einen geblasen und er meine Pussy geleckt, er fickte wie ein Gott  - und gemeinsam mit seinen Fingern brachte er mich auch zum Orgasmus.

Erst dann kam auch er auf meinen Brüsten.

Peter fickte mich immer so lange, wie er wollte, ob ich komme oder nicht, schien ihm nicht wichtig zu sein, außerdem spritzte er mir immer ins Gesicht oder in die Haare, obwohl er weiß, dass ich das nicht mag. Oliver war ganz anders...

Nach dem Sex sprachen wir noch gut eine halbe Stunde und als wir dann zurückgingen, war Peter schon abgemeldet. Er hinterließ mir die Nachricht, dass er mich gesucht hatte, nun aber weg muss, weil er wieder eine Frau trifft. Er würde aber „danach“ nach Hause kommen.

Oliver und ich quatschten noch länger und als das Fitnesscenter um 10 sperrte, gingen wir noch zum Italiener. Wir saßen dort bis etwa 1:30 Uhr und dann merkte ich auch, dass der Akku meines Smartphones leer war. Deshalb konnte mich Peter nicht erreichen.

Auf dem Nachhauseweg grinste ich mit mir selbst um die Wette und fühlte mich auf einmal so toll, so selbstbewusst, so frisch geladen, wie mein Akku des Smartphones am nächsten Tag wohl sein würde.

Ich kam nach Hause und Peter schlief tatsächlich noch nicht.

„Wo bist du gewesen?“, herrschte er mich an.
„Ach, ich hatte einen schönen Abend, bin „danach“ aber nicht gleich nach Hause gegangen.“
„WAS? Du hattest was mit einem anderen Typen???“ - Peter wirkte fast aggressiv.
„Eine Frau war es nicht“, sagte ich selbstbewusst.

Peter und ich hatten dann noch eine Diskussion bis 4:15 und ich sagte ihm, dass ich sein Benehmen Scheiße finde und dass ich sein „Fremdgehen“ nur akzeptierte, weil ich Angst hatte, alleine zu sein und keinen Mann zu finden.

Peter sagte einige Dinge, die mal kalt, mal warm waren, was mich aber störte war die Tatsache, dass er mir verkaufen wollte, dass nur er fremdgehen darf, weil er ein Mann ist.

Wie vor 30 Jahren...

Diese Sache mit Peter dauerte dann noch 7 Wochen und dann zog ich aus.

Mit Oliver verstehe ich mich gut. Wir sind zwar kein Paar, aber wir mögen uns sehr und ohne Oliver würde ich wohl noch immer an diesem Macho kleben.