Der neue Klub - und der Farbige

Unsere Party in der Firma war ein toller Erfolg. Wir hatten einen enorm dicken Auftrag an Land gezogen und das auch ausgiebig gefeiert. Zu diesem Anlass hatte ich meine übliche Ausgehuniform angezogen - schwarze Leder-Pumps, dunkle Strümpfe, einen sehr engen schwarzen Rock, der knapp über den Knien endete und eine schwarze Bluse, die gerade mal so weit geöffnet war, dass man den Spitzenansatz meines Bustiers sehen konnte.

Es war bereits spät, schon reichlich Alkohol geflossen und nur mehr der übliche harte Kern übrig – Michael, Christian, Thomas und Nadine, aber auch Ronnie, der mit zwanzig der Jüngste meiner kleinen Abteilung war.

Gerade, als die Stimmung in Richtung „nach Hause gehen“ kippte, machte Ronnie den Vorschlag, noch in einen Club zu gehen, der erst seit einigen Wochen geöffnet hatte. Er war dort bereits Stammgast und kannte einige Leute.

„Was ist, Chefin, machen wir heute auf Zombies?“, fragte Chris.

Da ich noch keine Lust aufs Bett hatte, nickte ich und wir zogen los.

Das Taxi brachte uns in die Innenstadt, direkt vor den grell erleuchteten Eingang des Lokals. Ronnie ging an einer wartenden Schlange von Halbwüchsigen vorbei und sprach kurz mit den Türstehern, die uns auch gleich hinein winkten. 

Mit Hilfe von Ronnie drängten wir uns durch die Masse von Jugendlichen und ergatterten einen der wenigen freien Tische.

Meine Disco-Zeit hatte ich schon längere Zeit hinter mich gelassen, auch die Musik war nicht unbedingt die meines Lieblingssenders, aber der Trubel steckte an und bald hatten wir einen Mordsspaß und blödelten herum wie Teenager.

Nach dem dritten Gin-Tonic schlug Nadine vor, tanzen zu gehen. Die Männer winkten ab, so drängten wir beide auf die Tanzfläche und versuchten, so gut es ging, uns nach dem Rhythmus zu bewegen.

Am Anfang war es ungewohnt, aber bald schalteten wir ab und unsere Körper bewegten sich nach der lauten, rhythmischen Musik.

Irgendwann verlor ich Marion aus den Augen, aber ich tanzte weiter und bewegte mich immer wilder.

Bald merkte ich, dass einige junge Männer mich beobachteten. Ich bewegte mich noch aufreizender und achtete darauf, dass mein Rock dabei zwar hoch, aber nicht zu hoch glitt.

Meine langen schwarzen Haare wirbelten bei jeder Bewegung. Es machte mich geil und ich dachte: „ Jetzt verschafft euch ein Grufti nasse Unterhosen, ihr Bengel“.

Ich merkte, dass sich einige Jungens immer enger um mich drängten, doch erst, als ich eine Hand an meinem Hintern spürte, ernüchterte mich das plötzlich. Ich ging von der Tanzfläche, ohne mich umzudrehen, ich gelangte an die Bar und wollte mir einen weiteren Gin-Tonic bestellen, als ein Kellner auf mich zukam.

Es war ein Farbiger von ungefähr neunzehn Jahren, der mir ein Glas mit einer undefinierbaren Flüssigkeit hinstellte.

„Ein Geschenk des Hauses für die tollste Frau hier im Lokal“, sagte er und sah mich erwartungsvoll an.

Ich nahm das Glas, setzte es an die Lippen und kippte das Zeug runter.

Es war mir unmöglich, den Inhalt zu definieren, das Gemisch schmeckte jedoch ziemlich stark. Als ich das Glas absetzte, nahm er es mir aus der Hand, nickte und verschwand in der Menschenmenge.

Eigentlich hatte ich vorgehabt, wieder zurück an unseren Tisch zu gehen, aber als ich über die Tanzfläche ging, bewegte sich mein Körper wie von selbst nach der Musik und schon tanzte ich wilder als vorher.

Ich merkte bald, dass ich genug Bewegungsfreiheit hatte, dabei aber mein Rock so hochgerutscht war, dass jeder sehen konnte, dass es keine Strumpfhose war, die ich darunter trug. Aber es war mir egal, ich fühlte mich wohl und achtete auch nicht auf „zufällige“ Berührungen.

Plötzlich geriet ich ins Stolpern und wäre hingefallen, hätte mich nicht jemand aufgefangen.

„Darf ich ihnen helfen?“

Ich sah in ein Gesicht das ich kannte, es war der Kellner, der mir das Glas gebracht hatte.

Ich nickte, denn ich fühlte mich plötzlich ziemlich schwindelig und ließ mich von ihm weg von der tanzenden Menge führen.

Er stützte mich, während er mich in den hinteren Teil des Lokales brachte. Dort öffnete er mit einer Karte eine Tür und brachte mich in ein dahinter liegendes Zimmer.

Der Junge ließ mich auf ein breites Sofa gleiten und setzte sich neben mich. Er nahm mich in die Arme und streichelte mich. „ Das wird schon wieder, keine Angst“, sagte er.

Ich fühlte mich schwach, die Streicheleinheiten und sein Zuspruch taten mir gut.

Er redete weiter beruhigend auf mich ein und seine Wange berührte die meine. Plötzlich spürte ich, wie seine Hand mein Knie streichelte und sich langsam höher tastete. Reflexartig nahm ich seine Hand und schob sie weg.

„Noch nicht so weit, mach nichts, aber einen kleinen Kuss wirst du mir doch gönnen?“, sagte er und drückte zärtlich seine Lippen an meine.

Es war angenehm und als seine Zunge Einlass begehrte öffnete ich meinen Mund und wir küssten uns leidenschaftlich – fast eine Viertelstunde.

Wieder spürte ich seine Hand, diesmal etwas höher, am Saum meines Rockes.

„Du wirst dich doch nicht von einem Bengel, der halb so alt ist wie du, aufs Kreuz legen lassen?“, dachte ich und schob erneut seine Hand weg.

Doch diesmal packte er meine Hand und schob sie zwischen seine Beine.

Ich spürte seinen harten Schwanz unter dem dünnen Stoff seiner Hose - scheinbar trug er nichts darunter.

Wieder küsste er mich und bewegte dabei leicht sein Becken, sodass meine Hand über seinem Schwanz hin und her glitt.

Da klopfte es an der Tür.

Er seufzte, stand auf und öffnete die Tür.

Ich konnte nicht sehen, wer geklopft hatte, doch ich verstand den größten Teil der Unterhaltung - „Ich hab dich schon überall gesucht. Hast du die Alte wirklich abgeschleppt?“

Mein Teenie antwortete: „Ich habe ihr einen Schenkelöffner nach dem guten alten Rezept von Onkel Jorge gegeben. Ich muss sie noch eine bisschen überreden, aber dann...“

Schenkelöffner?

Ich sah an mir herab, meine Schenkel waren brav geschlossen, nur mein Rock war so weit hochgerutscht, dass man das Spitzenband meiner Strümpfe und die daran festgemachten Strumpfbandhalter sehen konnte.

Ich streifte meinen Rock wieder hinunter.

Offenbar hatte der Junge inzwischen seine Unterhaltung beendet, denn er kam wieder zu mir und setzte sich erneut neben mich.

Er sah mich an und meinte: „Da muss ich wohl wieder von vorne anfangen.“

Diesmal wollte er wohl nichts anbrennen lassen.

Er öffnete seinen Hosenschlitz, nahm meine Hand und umschloss damit seinen inzwischen wieder hart gewordenen Schwanz. Sein Schwanz pochte.

Er küsste mich und diesmal brauchte er sich nicht zu bewegen, denn ich begann ihm langsam einen runter zu holen.

Er stöhnte: „Mann, nicht so schnell!.“

In diesem Moment war es ihm sogar entflogen, dass ich kein Mann, sondern eine Frau bin.

Oder sprach er mit sich selbst?

Ohne Vorwarnung kam er!

„Na, Du Schenkelöffner – das ging ja schnell“, sagte ich zu ihm.

Der vollgespritzte Teenie schaute mich verlegen an. Es war ihm sichtlich peinlich.

Langsam zog ich mich an, gab dem Jungen ein Küsschen auf die Wange und verließ das Zimmer. Ich kam mir vor, wie eine Domina, die gerade einen Saurier erledigt hat.

Meine Kollegen und ich hatten dann noch einen wirklich tollen Abend - doch den Jungen sah ich nicht mehr wieder. So schnell ist er wohl nie gekommen – und danach gegangen und verschwunden. 

Da sieht man wieder mal, wozu ich imstande bin ;-)