Der Kleine von der Tankstelle...

Ich bin vor einigen Monaten übersiedelt und muss zugeben, dass meine jetzige Wohnung die bisher schönste aller Wohnungen ist - Diele, Küche, Bad, drei Zimmer, Balkon, tolle Marmorfliesen, toller Parkettboden... 

Über 900 Euro bezahle ich hier, dabei lebe ich nicht mal in der Innenstadt, nein, viel mehr ist es Peripherie, was hier geboten wird, jedoch mit einem ganz neuen Shopping Center gleich um die Ecke und auch die Natur ist nur paar Hundert Meter entfernt... 

Natürlich hat alles seine Vorteile und Nachteile und wenn abends oder an Sonntagen das Shopping Center geschlossen ist, dann ist hier weit und breit nichts los. 

Abends sitze ich oft vor dem PC und surfe, bis mir schwindelig wird. Dabei kaufe ich Unmengen an Dingen bei Amazon, habe schon einen Kleiderschrank voller Klamotten von Zalando und selbst meine Urlaubsreise mit Rita habe ich nach tagelangem Suchen Online gebucht.

Oft werde ich abends hungrig oder durstig und weil ich abnehmen möchte, habe ich so gut wie nichts zu Hause. Ich würde es immer gleich und sofort essen - und das ist auch ein Grund, warum ich im letzten Winter 8 Kilos zugenommen hatte. 

Manchmal überkommt es mich und dann laufe ich abends noch zur Tankstelle. Die ist zwar nicht gross, hat jedoch einen kleinen Supermarkt dabei, wo man eigentlich alles kaufen kann. Jeden zweiten Abend arbeitet dort ein junger Mann um die 25, er ist nicht gross, ich würde sogar sagen, dass er eher klein ist, so meine Grösse hat - und ich bin 170 cm. Er sieht nett aus, ist gut proportioniert, vielleicht eher drahtig, hat ein süsses Gesicht und sieht mich immer sehr fordernd und frech an.

Am letzten Dienstag war es dann soweit. 

Wieder hatte ich Hunger und wieder dachte ich mir, dass ich zumindest Kekse kaufen könnte. Also ging ich zur Tankstelle und diesmal sollte der junge Mann wohl frei haben, weil er schon das ganze Wochenende arbeitete - doch auch an diesem Dienstag musste er seinen Dienst verrichten. 

Die Tankstelle war leer, der junge Mann, Matthias, fragte mich, ob ich denn auch hier wohne, weil ich immer ohne Auto komme. Ich antwortete, dass ich nur 200 Meter entfernt wohne und weniger einkaufe, weil ich eben Gewicht verlieren möchte, dann aber Heisshunger auf Süssigkeiten habe und schlussendlich bei ihm lande. 

Er lachte kurz auf, schaute mich an und meinte, dass ich doch einen wunderschönen Körper habe und eigentlich zufrieden sein sollte.

Meine Rechtfertigungen klangen mehr nach "fishing for compliments" und je mehr ich sprach, desto mehr grinste Matthias und je unsicherer fühlte ich mich. 

Er grinste schelmisch und meinte, dass er einen Karottenkuchen von seiner Mutter mitgebracht hat und ich den mal probieren müsse. 

Ich folgte ihm.

In einem düsteren Raum angekommen, mit mehreren Spinden und einem Waschbecken an der Wand, lag eine Tupperware-Box mit Kuchen auf einem Tisch. Ich sollte testen - und er schmeckte wirklich sehr gut. 

Matthias bot mir an, mich zu setzen, als plötzlich ein Signal uns unterbrach, weil ein Kunde den Verkaufsraum betrat. 

Ich sah mich um und hatte ganz plötzlich schmutzige Gedanken. 

Ich sah all die Pornos vor mir, wo ungewaschene Typen Frauen in Lagern verführen. Ungewaschen erschien mir Matthias nicht zu sein - eine Art Lagerraum war es aber doch. 

Da war auch Matthias schon wieder zurück.

Wir setzten uns hin und Matthias meinte, wenn jemand kommt, dann müsse er kurz hinausgehen. Ich hoffte insgeheim, dass da jetzt niemand kommen würde - und sah Matthias an.

Matthias meinte, ich soll ihn nicht so ansehen - denn damit mache ihn ganz schwach. 

Doch genau DAS wollte ich erreichen :-)

Matthias kam ganz nahe, wir sahen uns an, auf einmal begannen wir uns zu küssen, wir küssten uns leidenschaftlich, stürmisch, wild, wir rieben unsere Körper aneinander, ich konnte seinen Schwanz spüren, ich öffnete Matthias Overall, hatte seinen harten Schwanz in der Hand, Matthias drückte mich hinunter, ich nahm seinen Schwanz in den Mund, leckte, lutschte ihn - da betrat ein Kunde den Verkaufsraum. 

Matthias sagte nur "Och ne, shit" - machte seine Hose zu und lief zur Kassa. 

Ich sass auf dem Stuhl und fühlte mich plötzlich ganz seltsam. 

Hatte ich diesem süssen Typen wirklich einen geblasen? Kann das sein? Was war nur in mich gefahren?

Ich konnte es nicht glauben.

Matthias und der Kunde quatschten noch immer - als ich mich dazu entschloss, die Tankstelle zu verlassen. 

Ich ging durch das Verkaufslokal und verliess die Tankstelle wortlos. 

Matthias rannte mir nach und meinte, dass der Kunde gleich weg sein würde und wir dann weitermachen können - er hatte wohl nicht gecheckt, dass es nicht am Kunden lag.

Zu Hause angekommen bestellte ich mir noch eine Pizza und ein Tiramisu und wunderte mich über... -----> mich'